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Affresco a FondoLago di Santa GiustinaSan Romedio

Spaziergänge zum Thema Geschichte und Kultur

Wollen Sie spazieren gehen, um die Schönheiten, die uns umgeben, zu entdecken und zu bestaunen, seien es die kleinen Malereien auf den Häusern oder die großen Sehenswürdigkeiten wie die Wallfahrtskirche S. Romedio …? Wir empfehlen Ihnen einige Wegstrecken! 


DER AUSSICHTSPFAD NACH S. ROMEDIO
In Sanzeno, direkt gegenüber dem Rätischen Museum Staatsstraße 43 bemerken Sie sofort den Beginn eines Aussichtspfades. Dieser schlängelt sich entlang der engen Schlucht durch eine, in einen Fels geschlagene Straße, die zur Wallfahrtskirche S. Romedio führt. Für die Strecke benötigen Sie ungefähr 45 Minuten. Sie ist flach, aber an einigen Stellen muss man sich wegen der herausragenden Felsen ducken. Der Weg, der zur mystischen Ruhe des Wallfahrtsortes führt, ist ideal für Klein und Groß und in eine herrliche Naturlandschaft eingebettet. Die Kirche S. Romedio ist Teil des neuen interregionalen Projekts Stiegen zum Himmel. Alpine Straße der Romanik, die erlaubt, die eigenen Kenntnisse über die romanische Kunst dank der Führer, die vor Ort präsent sind, zu vertiefen.


BODENFRESKEN UND DIE KLEINE KIRCHE S. LUCIA
In der Ortschaft Fondo, zwischen den Straßen des Dorfes ist es möglich, Kunstschätze wie die 9 Fresken zu bewundern, die heiligen Themen und vor allem S. Giacomo di Compostela gewidmet sind. Wenn Sie in Richtung der kleinen Kirche S. Lucia laufen, treffen Sie auf den Freskenzyklus „Geschichten der Heiligen Lucia“, der von Giotto inspiriert ist. Die Kirche erhebt sich auf einen einsamen Hügel in der Nähe von Fondo und dürfte 1356 erbaut worden sein.
Die Öffnungszeiten der Kirche S. Lucia:
In den Sommermonaten mittwochs und freitags von 15 bis 18 Uhr, sonntags von 15 bis 19 Uhr.    


CANYON - EINSIEDELEI VON S. GIUSTINA
Der Pfad zur Einsiedelei beginnt in Dermulo rechts der Kirche S. Giustina (1954) und ist mit dem Wegzeichen Nr. 529 (rot und weiß) beschildert. Gehen Sie entlang der Via del Borgo hinab und nehmen danach die Via Strada Romana, die durch Obstgärten und über Felder führt. Die Beschilderung weist nun darauf hin, links in den Wald abzubiegen.
In der Nähe eines Kruzifixes verläuft der Weg hinab zur Einsiedelei. Hier können Sie, geschützt von der großen Grotte, die Spuren der Einsiedelei der Heiligen Justina bewundern: eine Kapelle, die den beiden Heiligen Justina und Zyprian (XI. – XII. Jahrhundert) gewidmet ist, wovon leider nicht mehr viel zeugt. Laut der Überlieferung soll der Mönch Secondo aus Trento darin gelebt haben, der als erster Trentiner Historiker angesehen wird und 612 n. Chr. gestorben ist.
Der Pfad führt bis zur den Feldern von Tassullo in der Nähe des Eisenbahnbahnhofs Trento-Malé. Man steigt auf den Grund des Canyons hinab und auf der gegenüberliegenden Seite wieder hinauf. Es ist sehr reizvoll, das Wasserspiel bewundern, das aus dem Fels entspringt und viele Kalkablagerungen bildet. Diese Rückstände sieht man nur von dem Punkt, in dem der Aufstieg des Tassullo-Hangs beginnt, und nur dann, wenn man den Blick auf die Felswand unterhalb Dermulos richtet. Die komplett mit Moos überzogenen Kalkformationen haben in tausenden von Jahren Ablagerungen wie Stalaktiten geschaffen, von denen das Wasser hinabfliest und sich in tausend kleine Tropfen verteilt. Vom Bahnhof Trento-Malé in Tassullo können Sie auf der Staatsstraße in ca. 30 Minuten zu Fuß oder aber mit dem Zug zurückkehren.  
Ausflugsdauer:  ca. 2 ½ h von Dermulo bis zum Bahnhof von Tassullo  
Hinweis: Der Pfad ist teilweise sehr steil und anstrengend. Sie benötigen festes und bequemes Schuhwerk. Die ca. 3 Meter lange Überquerung des Canyons über Steine, die sich teils im Wasser befinden, erfordert etwas Gleichgewicht. Wir empfehlen Ihnen, sich mit einem Wanderstab auszuhelfen.  


VOM CASTELAZ ZUR EINSIEDELEI DES HEILIGEN GALLUS

Laufen Sie den Weg, der am Felsvorsprung namens „Castelaz“ beginnt, entlang.
Dort stoßen Sie auf die Ruinen des Schlosses der Cagnò. Von hier aus laufen Sie Richtung Nordwest auf der linken Seite des Baches Pescara bergaufwärts und gelangen zur Einsiedelei, die – versunken in eine raue, aber romantisch-malerische Landschaft – schon seit jeher dem irländischen Mönch S. Gallus gewidmet ist.
Die Tour ist sehr reizvoll und gibt den Blick auf einen Teil des S. Giustina-Sees frei. Früher kam der Weg bergaufwärts aus Nordwest, von der sonnigen Küste Cagnòs und verlief über die gleichnamige romanische Brücke, die seit 1990 unwiederbringlich zerstört ist. Einige hunderte Meter weiter südlich erreichen Sie einen Felssporn, der über einer großen Fläche des schon nicht mehr begehbaren Pfades ein natürliches Dach bildet. Dort befinden sich die Reste der Einsiedelei des Heiligen Gallus.
Wer heutzutage dort hinabsteigt, wird sich die kleine Kappelle und die Wohnzelle vorstellen müssen.







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